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06.04.2020

Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.:

CORONA: Schub für den Onlinehandel

Vorübergehende Engpässe im Supermarkt und die Maßgabe, soziale Kontakte zu reduzieren und zu Hause zu bleiben, führen derzeit dazu, dass viele Deutsche anderes einkaufen als sonst. Für den Onlinehandel bietet sich in der Corona-Krise die Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen und Waren zu verkaufen, in denen der Offlinehandel bisher dominant ist.

Prognosen des Handelsverbands Deutschland (HDE) aus dem Januar 2020 gingen für 2020 von einem Gesamtumsatz im Einzelhandel von rund 557 Milliarden Euro aus (HDE, 2020). Der Onlinehandel sollte rund 63 Milliarden Euro, gut 11 Prozent, dazu beitragen. Die Corona-Krise führt nun dazu, dass diese Prognosen vermutlich nach oben korrigiert werden müssen. Zwar ist der Anteil des Onlinehandelsumsatzes in den vergangenen Jahren bereits konstant gestiegen (Engels/Rusche, 2019). Für 2020 dürfte nun ein deutlicherer Schub zu erwarten sein – vorausgesetzt, die Onlinehändler verfügen über ausreichend personelle Ressourcen und logistische Strukturen, um die stark gestiegene Nachfrage zu bedienen.

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.